Bevor es los geht...

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Bevor es los geht...

Sauna-Tipps

Wir empfehlen Ihnen für Ihren Saunabesuch ausreichend große und kleine Handtücher, Badeschuhe, Bademantel und Ihre Pflegeprodukte (Duschgel, Pflege-Creme) einzupacken.

Drei Stunden Zeit sollten Sie für Ihren Saunabesuch einplanen. Auf keinen Fall sollten Sie die Sauna besuchen, wenn Sie unter Termindruck stehen. Sie sollten - wenn möglich - einen festen Tag in der Woche als Ihren Saunatag einplanen. Um einen gesundheitlichen Effekt zu erzielen, sollten Sie diesen auch regelmäßig einhalten.

Achten Sie bitte darauf, dass zwischen der letzten Mahlzeit und dem Saunabad mindestens eine Stunde vergangen ist. Es darf allerdings in der Sauna kein Blutzuckermangel bestehen. Sie sollten dazu Ihren Blutzuckerspiegel mit einer Kleinigkeit leicht anheben, es kann etwas Süßes oder auch ein Stück Obst sein.

Jetzt wird es heiß...

Zuerst wird der Körper gründlich gereinigt. Das geht am besten, wenn Sie bei angenehmer Temperatur duschen. Nur durch die gereinigte und gut abgetrocknete Haut wird ein optimales Schwitzen des Körpers gewährleistet. Sollten Sie dann immer noch nicht ins Schwitzen kommen, empfehlen wir vor dem Saunagang ein warmes Fußbad. Vergessen Sie aus hygienischen Gründen Ihre Badelatschen bitte nicht.

Beim Betreten der Sauna sollten Sie wissen, dass die Temperatur in der Sauna von der Sitzhöhe abhängt. Auf der untersten Bank ist die Temperatur niedriger als auf der obersten Bank. Wenn Sie sitzen bleiben möchten, sollten Sie darauf achten, dass sich der gesamte Körper in einer Wärmezone befindet, also die Beine anziehen. Wenn die Liegehaltung bevorzugt wird, sollte man sich flach auf den Bauch oder Rücken legen.

Wichtig ist, dass das Liegetuch in jeder Position - in der man sich in der Saunakabine aufhält - unter dem ganzen Körper liegt; es darf kein Schweiß auf das Holz gelangen.

Bei der Liegehaltung sollten Sie darauf achten, sich nicht zu hastig aufzurichten und danach noch 2-3 Minuten in der Sitzhaltung zu verweilen, damit sich der Kreislauf Ihres Körpers auf die geänderte Körperlage einstellen kann.

Nach 8-12 Minuten, allerspätestens aber nach 15 Minuten sollten Sie die Sauna verlassen und sich anschließend abkühlen.

Abkühlen

Wenn Sie aus der Saunakabine kommen, sollten Sie nicht auf einer Stelle stehen bleiben, sondern normal gehen oder sich setzen, damit die Beinmuskulatur arbeitet und das Blut nicht absacken kann und es nicht zu Kreislaufproblemen führt. Also 2-3 Minuten normal gehen oder sitzen und dabei einatmen; die Lungen atmen die frische Luft und der Körper erhält auf diese Weise viel Sauerstoff, die oberen Atemwege werden so ideal gekühlt.

Jetzt wird die Haut gekühlt, und zwar langsam und schonend. Entweder mit einer Dusche oder einem Abguss. Bei beiden Methoden ist es wichtig, dass Sie hinten rechts beginnen und vorne links am Herzen aufhören die Haut zu kühlen.

Der Abguss

Mit einem Schlauch wird kaltes Wasser ohne Druck im spitzen Winkel flach über die Haut gegeben. Achten Sie darauf, dass erst Beine und Arme gekühlt werden und dass von der Herzgegend am weitesten entfernt begonnen wird.

Es wird zuerst von der Außen- dann von der Innenseite her das rechte und dann das linke Bein von den Zehen bis zur Hüfte abgekühlt. Danach wird diese Prozedur mit den Armen wiederholt.

Diese Anwendung fördert den Blutrückfluss zum Herzen, vermindert die Pulsfrequenz und lässt den Blutdruck durch eine kräftige Blutgefäßreaktionen kurzfristig hochschnellen.

Tauchbecken

Jede Kaltwasseranwendung verengt die Blutgefäße in der Haut und ihre Wiedererweiterung beschleunigt man (reflektorisch = auf dem Nervenwege schnell ausgelöst) mit einem warmen Fußbad.

Nach dem Abguss oder Abduschen ist ein Abkühlen im Tauchbecken besonders erfrischend.

Man sollte hierbei nicht den Atem anhalten, sondern ruhig weiteratmen.

Kalttauchbecken sollten nicht bei Bluthochdruck genutzt werden, man sollte sich hierbei lieber mit einem Abguss oder mittels einer Dusche abkühlen.

Nur für einen absolut robusten und gesunden Kreislauf ist es kein Problem, sich aus einer 90 bis 100°C heißen Sauna in kaltes Wasser zu stürzen.

Fußwarmbad

Viele - auch erfahrene - Saunagänger vergessen als letzten Teil der Abkühlphase das warme Fußbad.

Die Kaltreize führen zu einer kurzen Verengung der Blutgefäße in der Haut, die Wiedererweiterung wird durch warme Fußbäder erheblich beschleunigt. Deshalb empfindet man die Fußbäder als angenehm, nicht nur an den Füßen, sondern am Rücken, ja am gesamten Körper.

Ruhephase

Nach dem Abkühlen sollte man noch 15-20 Minuten ruhen, bevor man den nächsten Saunagang startet.

weitere Hinweise: Sie sollten 2-3 Saunagänge (der Wechsel der Wärme und Abkühlung) an Ihrem Saunatag machen. Mehr als 3 Saunagänge bringen keinen höheren Nutzen, sondern können sogar in manchen Fällen zur Ermüdung führen. Nach Ihrem Saunagang sollten Sie nur Ihre Haare mit Seife oder Duschlotion reinigen, nicht den Körper, denn reinere Haut als nach dem Saunagang gibt es nicht. Nach dem letzten Saunagang ausreichend Abkühlen und dann wird als letzte Wasseranwendung (danach nicht mehr duschen oder in das Tauchbecken gehen usw.) das warme Fußbad genommen. Sie können so das Nachschwitzen in der Kleidung vermeiden und sich auf dem Nachhauseweg nicht erkälten.

Falls Sie noch Fragen haben, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter bei Ihrem nächsten Saunabesuch in der SoleTherme gerne weiter!

Hinweis:

Weil wir gerne möchten, dass sich unsere Gäste ungestört entspannen können, sind der Bade- und Saunabereich:
rauch- und handyfreie Zone

 

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