Unsere Saunen

 

 

 

Klassisch finnisch oder besonders sanft?

Wärme ist wohl eines der schönsten Geschenke, das Sie Ihrem Körper machen können. Welcher der vielen positiven Effekte dabei überwiegt, können Sie durch die Wahl der Anwendungsform steuern.

Ob Sie besonders tief entspannen oder aber Ihren Kreislauf anregen möchten – in unserer Saunalandschaft finden Sie neben der klassischen Finnischen Sauna viele weitere besondere Angebote zur Auswahl!

Sanarium

Wenn Ihnen die klassische Sauna zu trocken ist, sollten Sie einmal unser Sanarium ausprobieren. Verkleidet mit ausgewähltem Erlenholz für ein sehr behagliches Raumerlebnis, handelt es sich um die sanfte Variante der Finnensauna: Die Temperatur liegt bei 50–60 °C, während die Luftfeuchtigkeit deutlich höher ist.

Neben diesem gemäßigten Klima, das auf besonders schonende Weise aktiviert, genießen Sie in unserem Sanarium ein sorgfältig komponiertes Farbenspiel, edle Düfte und sanfte Musik. So können Sie sich besonders tief entspannen – körperlich wie auch mental.

Kristallsauna

Schon in der Antike wurde Mineralien eine wohltuende Wirkung auf Leib und Seele zugesprochen – ein Effekt, der bei Temperaturen von 90–95 °C sogar noch um ein Vielfaches verstärkt sein soll. In unserer völlig neu gestalteten Kristallsauna nutzen wir Amethyst, Rosenquarz, Bergkristall und Citrin, für die vielfach eine heilsame Wirkung beschrieben ist.

Dass diese Kristalle mit ihren ganz eigenen Formen und Farben außerdem wunderschön anzusehen sind, davon können Sie sich bei uns auf denkbar angenehme Weise selbst überzeugen, während unser Saunateam Aufgüsse der Extraklasse für Sie zelebriert.

Caldarium

Auch das Caldarium ist eine von vielen Segnungen, die wir der hochentwickelten Badekultur der alten Römer zu verdanken haben. Hier geht die Wärme sehr sanft und gleichmäßig von steinernen Wänden, Böden sowie Sitz- und Liegeflächen aus.

Die Temperatur liegt bei sehr milden 40–50 °C. So erwärmt sich der Körper besonders langsam und schonend, gleichzeitig kann die Wärme aber auch bis tief ins Gewebe und die Gelenke vordringen und ihre positive Wirkung entfalten.

Börde Destille

Hier ist der Name Programm. Unsere Börde-Destille ist aus dem ehemaligen „Schwitzkasten“ hervorgegangen und wurde stilecht einer Obstbrennerei nachempfunden. Wände und Decken aus hochwertiger Weißtanne und Sitzbänke aus heller Espe verleihen dieser schönen Sauna ein freundliches, rustikales Ambiente. Und wenn in der kupfernen Destille stündlich ein neuer Aufguss erfolgt, wird der Raum vom Duft Aromatischer Kräuter oder der Duft von Streuobstwiese erfüllt – ein Fest für die Sinne!

Salz-Stollen-Sauna

Mit unserer jüngsten Aufgusssauna verneigen wir uns vor einer alten Tradition, die uns in Bad Sassendorf ganz besonders am Herzen liegt. Unsere Salz-Stollen-Sauna ist entstanden, indem wir die ehemaligen kleinen Saunakabinen zu einem großzügigen Raum nach Art eines Salzstollens vereint haben. Inmitten von hinterleuchteten Salzziegeln und massiven Hölzern wird das Schwitzen bei einer Temperatur von 80–90°C zu einem einzigartigen Erlebnis.

Bördenebel

Dampfbaden gehört in vielen Kulturen seit jeher ganz selbstverständlich zum Leben, schon bei den alten Griechen und Römern, aber auch in Asien. Kein Wunder, denn ein Dampfbad fördert nicht nur das Wohlbefinden, sondern kann außerdem Atemwegserkrankungen und rheumatische Beschwerden lindern. Und eine schöne Haut macht es obendrein.

Gegenüber der klassischen Sauna weist das Dampfbad eine niedrigere Temperatur von 42–45°C und eine hohe Luftfeuchtigkeit von 96–100 % auf. Wir mischen dem Wasserdampf außerdem reine, natürliche Aromen bei, die Ihre Sinne auf sanfte Weise anregen.

Bevor es losgeht

Ganz generell empfehlen wir Ihnen, für Ihren Saunabesuch ausreichend große und kleine Handtücher, Badeschuhe, Bademantel sowie Ihre Pflegeprodukte einzupacken. Ihr Smartphone lassen Sie bitte in Ihrem Schließfach – nur so können Sie und alle anderen Gäste wirklich entspannen.

Apropos Entspannung: Drei Stunden Zeit sollten Sie für Ihren Saunabesuch einplanen. Termindruck ist hier gänzlich fehl am Platz, sehr vorteilhaft ist dagegen ein regelmäßiger, fester Saunatag in der Woche.

Achten Sie bitte darauf, dass seit Ihrer letzten Mahlzeit mindestens eine Stunde vergangen ist. Um einem Blutzuckermangel vorzubeugen, darf es allerdings gern eine süße Kleinigkeit oder ein Stück Obst sein.

Zuerst wird der Körper unter der angenehm temperierten Dusche gereinigt und dann gründlich abgetrocknet. So ist ein optimales Schwitzen gewährleistet – gegebenenfalls zusätzlich angeregt durch ein warmes Fußbad vor dem Saunagang.

In der Sauna hängt die Temperatur von der Höhe ab: Auf der untersten Bank ist sie niedriger als auf der obersten. Der gesamte Körper sollte sich dabei in einer Wärmezone befinden, im Sitzen sollten Sie daher die Beine anziehen.

Wichtig ist, dass das Liegetuch in jeder Position unter dem ganzen Körper liegt – es darf kein Schweiß auf das Holz gelangen.

Aus der liegenden Position sollten Sie sich nicht zu hastig aufrichten und danach noch etwas in der Sitzhaltung verweilen, damit sich Ihr Kreislauf allmählich anpassen kann.

Nach 8–12 Minuten, allerspätestens aber nach 15 Minuten sollten Sie die Sauna verlassen und sich anschließend abkühlen.

Wenn Sie aus der Saunakabine kommen, sollten Sie zur Vermeidung von Kreislaufproblemen nicht stehen, sondern sich setzen oder lieber noch etwas gehen, damit die Beinmuskulatur arbeitet und das Blut nicht absackt. Optimal sind 2–3 Minuten normales Gehen. Atmen Sie tief ein, um Ihren Körper mit reichlich Sauerstoff zu versorgen und die oberen Atemwege zu kühlen.

Erst jetzt kühlen Sie sich auch äußerlich ab, und zwar langsam und schonend mit einer Dusche oder einem Abguss. Bei beiden Methoden ist es wichtig, dass Sie rechts auf der Körperrückseite beginnen und erst zum Schluss die Haut vorne links über dem Herzen kühlen.

Mit einem Schlauch wird kaltes Wasser ohne Druck im flachen Winkel über die Haut gegeben. Achten Sie darauf, möglichst weit weg vom Herz zu beginnen.

Erst kühlen Sie das rechte Bein von den Zehen bis zur Hüfte, und zwar jeweils erst die Außen- und dann die Innenseite. Dann folgen das linke Bein und die Arme. So fördern Sie den Blutrückfluss zum Herzen, senken Ihren Puls und beleben Ihren Kreislauf, indem sich die Blutgefäße in der Haut kräftig zusammenziehen.

Nach dem Abduschen oder dem Abguss ist das Abkühlen im Tauchbecken besonders erfrischend. Hier sollten Sie nicht den Atem anhalten, sondern ruhig weiter atmen.

Bitte beachten Sie, dass bei Bluthochdruck lieber auf das Tauchbecken verzichtet werden sollte. Nur für einen absolut gesunden und robusten Kreislauf ist es kein Problem, wenn man sich nach einer Sauna in kaltes Wasser stürzt.

Jede Kaltwasseranwendung verengt die Blutgefäße in der Haut. Ihre Erweiterung fördern Sie hingegen mit einem warmen Fußbad. Selbst erfahrene Saunagänger vergessen diesen letzten Teil der Abkühlphase oftmals. Probieren Sie es aus! Sie werden erstaunt sein, wie sich der angenehme Effekt von den Füßen über den gesamten Körper ausbreitet.
Nach dem Abkühlen sollten Sie noch 15–20 Minuten ruhen, bevor Sie den nächsten Saunagang beginnen.
Pro Saunatag sollten Sie 2–3 Saunagänge inklusive Abkühl- und Ruhephasen durchführen. Zusätzliche Saunagänge bringen keinen höheren Nutzen, sondern können Sie im Gegenteil zu stark erschöpfen. Nach dem letzten Saunagang sollten Sie sich ausreichend abkühlen und dann als abschließende Wasseranwendung das warme Fußbad nehmen. So können Sie auch das Nachschwitzen in der Kleidung vermeiden und das Risiko einer Erkältung auf dem Nachhauseweg senken.

Falls Sie noch Fragen haben, helfen Ihnen unsere Mitarbeiter bei Ihrem Saunabesuch in der Soletherme gerne weiter!